Wir sind Hilmes im Landecker Amt
Das starke Dorf in der vorderen Rhön

Aktuelles rund um das Bergdorf Hilmes im Landecker Amt











Allgemeine Information für das Dorf Hilmes und das Umland


Wenn es hupt, dann gibt es leckeres -
alte Tradition im Dorf Hilmes und im Landecker Amt.

Archivbild mit Freigabe der fotografierten Personen

Hilmes, 11.11.2022. „Guten Morgen“ schallt es aus dem kleinen Bäckerwagen in Hilmes, „was darf ich ihnen anbieten“.
Eine freundliche Stimme, die jeden Dienstag- und Freitagmorgen in Hilmes zu hören ist.
Das aber ist noch lange nicht alles. Schon allein beim Öffnen des Wagens hat man den Eindruck, man steht inmitten einer Bäckerei.
Das beeindruckte auch schon Jörn Hinkel, Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, als in Hilmes noch die verschiedenen Filmbeiträge über die Festspiele bearbeitet wurden.
Die Verführung ist natürlich groß, insbesondere für diejenigen, die gerne Süßes zu sich nehmen. Ob ein Kuchenstückchen, ein Nusshörnchen oder fruchtige Teigtaschen das Leben kann schön sein, wenn nicht das Hüftgold wäre.
Für die weniger süß geneigten Einwohner gibt es eine große Anzahl von verschiedenen Backwaren, die nur darauf warten, dass sie vernascht werden. So manches Brötchen, ob mit Mohn bestreut oder mit Sonnenblumenkernen dekoriert, wartet auf seinen Einsatz.
Was gibt es Schöneres als eine mit Butter bestrichene Brezel zum Wochenende.

Archivbild mit Freigabe der fotografierten Personen

Der persönliche Kontakt ist bei diesem mobilen Service sehr wichtig.

Neben dem Verkauf bleibt stets Zeit für einen kurzen Plausch, man hat ein offenes Ohr für private Probleme und Sorgen und es tut gut wenn der Tag mit einem Lächeln beginnt.
Für viele gehört es einfach zum Alltag, dass der Bäckerei-Verkaufswagen im Landecker Amt zweimal die Woche kommt und damit die Versorgung mit heimischen Backwaren sichert. Die Älteren unter uns wissen es zu schätzen, da einige nicht mehr die Möglichkeit haben außerhalb einzukaufen.
Wir backen mit Leib und Seele, sagt uns die Verkäuferin Petra zu Abschluss. Die Klappe am Verkaufsfahrzeug senkt sich langsam und verschließt sich selbstständig.
Die Fahrt geht weiter in die nächste Straße in Hilmes wo schon Kunden warten.
Es ist schön, dass es so etwas noch gibt.



Herbstbilder aus Hilmes und dem Landecker.

Hilmes, 30. Oktober 2022: So eben habe ich ein Gedicht von Gerda Herrmann gefunden, das die Herbstpracht in unserem schönen Bergdorf Hilmes und in der Umgebung beschreibt.
Langsam geht der Herbst seinem Ende zu, aber eigentlich ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Am vergangenen Sonntag hatte man das Gefühl, als wenn der Frühling ins Landecker Amt einzieht. Wen treibt es dabei nicht ins Freie zu einem Spaziergang oder einer Wanderung.
Einfach mal die Seele baumeln lassen und sich an der wundervollen Natur freuen, dazu passt auch das Gedicht.

„Sonne, Wärme, herrliche Stunden, herbstliche Wälder voll Farbenpracht.Enten, sie ziehen im See ihre Runden, Wind überm Wasser, er kräuselt es sacht, treibt
die Blätter durch die Luft und wirbelt sie im Kreise. Eicheln fallen, Kuckuck ruft
und emsig pickt die Meise. Sonne, Wärme, herrliche Stunden, herbstliche Wälder voll Farbenpracht“.

Bleibt gesund und genießt die Tage. An alle Kranken im Dorf wünschen wir eine baldige vollständige Genesung, lasst den Kopf nicht hängen, es kommen auch wieder bessere Zeiten.










Erste 30 km Zone in Hilmes

Archivbild.


Hilmes, 27.09.2022. Laut Bürgermeister Carl Christoph Möller wurde „Am Rosengarten“ in Hilmes eine 30 km Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet.
Die Verkehrsschilder wurden bereits bestellt und werden nach der Lieferung durch den gemeindlichen Bauhof aufgestellt.
Am Rosengarten sind viele Familien mit Kindern gezogen und die Anlieger hoffen jetzt, dass die Beschilderung auch beachtet und Rücksicht auf die spielenden Kinder genommen wird.
Beispiel: Gefahrenbremsung (in m) ≈ [(Geschwindigkeit ÷ 10) x (Geschwindigkeit ÷ 10)] ÷ 2:
Wer mit 50 km/h am Ortseingang „Am Rosengarten“ von Oberlengsfeld her fährt, hat einen Bremsweg bei Gefahr von ca. 27 Meter ohne Reaktionszeit.
Wer aber mit 30 km/h fährt hat einen Bremsweg bei Gefahr von ca. 13 Meter ohne Reaktionszeit.
Hoffen wir mal, dass damit auch die Ecke „Am Rosengarten und der Weihersgasse“ mit der Vorfahrtsberechtigung etwas entschärft wird. Am Ende ist es der Fahrer, auf den es ankommt.


Baumaßnahme im Rosengarten in Hilmes ein „Schwarzenbörner-Streich“.
Steinlandschaft mit Unkraut nicht gerade einladend.

Hilmes: „Was ist das denn“, sagte ein Anlieger im Bereich Rosengarten. Dabei wollte der Anlieger auch zeigen, was der Straßenname „Am Rosengarten“ in Hilmes bedeutet.
Ein kleiner Rosengarten wie schon in der Vergangenheit nach dem Abriss des Gefrierhauses sollte wieder entstehen.
Wer aber heutzutage in die sanierte Straße einbiegt, sieht nur eine Unkrautwiese gepaart von Erdklumpen, vielen Löchern und massenhaft Steinen.
Eigentlich passt die hügelige Steinlandschaft mit dem Unkraut, wenn man es so nennen darf zu den Retro-Randsteinen, die sich dort befinden (wir, berichteten am 21.11.2021).
Man bekommt den Eindruck, dass hier etwas vergessen wurde oder erfolgt noch eine Nacharbeit? Hat die veranschlagte Summe der Gemeinde nicht mehr gereicht, um im Ortsteil Hilmes eine ansprechende Rasenfläche mit Büschen/Rosenbeet zu gestalten?
Laut Baufirma ist die Baumaßnahme in Hilmes beendet. Die Gemeinde Schenklengsfeld ist jetzt gefordert.

In einem Schreiben der Baufirma heißt es wörtlich: „Nach meinen Bildern haben wir gegenüber von 2021 eine erhebliche Verbesserung in 2022 geschaffen. Sollten Sie weitere Änderungen / Verbesserungen wünschen, dann müsste dies durch die Gemeinde beauftragt werden“.
Gerade in einer Straße, wo mehrere Familien ihr Domizil in Hilmes vor Kurzem gebaut haben, sollte die Zufahrtsstraße auch halbwegs schön sein, immerhin profitiert die Gemeinde Schenklengsfeld von der steigenden Einwohnerzahl.
Außerdem wäre das Ansehen der Gemeinde sicherlich im positiven Sinne. 

Hier einige Bilder





Einige Bilder zeigen die Gestaltung von früher. Danach wurde das Rosenbeet mit den Bodendecker-Pflanzen einfach platt gemacht.
Übrigens von der Baufirma gab es einst die Information, dass alles wieder so hergestellt wird wie vorher.
Seltsam anzuschauen sind auch die nicht ausgetauschten Museumssteine die aus dem vorigen Jahrhundert stammen.
Rund 20 Meter lang zwischen zwei sanierten Kurvenrandbereichen befindet sich dieses mittelalterliche Ausstellungsstück. Könnte es sich dabei um einen der vielen „Schwarzerbörner Streiche“ handeln? 

Irgendwie bekommt der Bürger den Eindruck, dass weder das zuständige Bauamt und Ingenieurbüro noch die Baufirma ein Interesse an einem vernünftigen und ansehnlichen Abschluss haben.
Diese Art der Straßen-Kosmetik wie im Rosengarten vergrößert das Problem zulasten späterer Generationen.
Aber vielleicht wird das Ganze doch noch saniert, wer weiß. Eigentlich sollte jeder der Beteiligten eine zweite Chance bekommen sein Ansehen für eine saubere Straßensanierung zu bewahren.

Wir sind hier nicht Schwarzenborn.  


200 Jahre Kiliankirche in Hilmes – Feierlichkeiten 3. Juli 2022 ab 14 Uhr

Hilmes, 12. Juni 2022: Wer einmal Stille und Ruhe sucht, kann während des Tages in der Kiliankirche auf einem der vielen Kirchenbänke Platz nehmen. Die Kiliankirche ist so wie viele andere Kirchen auch eine offene Kirche.
Die Kiliankirche steht in der Dorfmitte von Hilmes. Es handelt sich dabei um eine Saalkirche mit Haubendachreiter, die in den Jahren 1820 bis 1822 errichtet und im Jahr 1899 renoviert wurde.
Hilmes war die Muttergemeinde des Kirchspieles Hilmes, Motzfeld, Hillartshausen und Gethsemane.
Im Jahr 1967 wurde die Kirche in ihrer Bausubstanz um 25 % verkleinert. Hinzu kam eine Wand, die in die Kirche in Richtung Osten eingezogen und dazu eine neue Heizung installiert wurde. Teeküche, Toilette, verschiedene Abstellräume kamen hinzu. Durch den Umbau des Kirchsaals entstand architektonisch zusätzlich ein Gemeindehaus in den Grundmauern der Kiliankirche.

Weitere Bilder und Texte hier klicken


Getränke- und Kuchenmannschaft, Feuerwehrverein Hilmes

Bergauf marschieren, Gott danken, Seele baumeln lassen.
Himmelfahrt Fest auf dem Landecker-Berg
.

Schenklengsfeld-Hilmes, 26. Mai 2022. Für einige Nichtgeübte war es nicht so einfach. Immerhin ist der Höhenunterschied je nach Ausgangsort bis zu 150 Meter und die Wanderstrecke ist teilweise sehr steil, aber man konnte auch eine Pause dazwischen machen.
Allen Unwegheiten zum Trotz pilgerten immerhin rund 400 Besucher zum Himmelfahrtsfest auf den Hausberg.
Teilweise waren die „Pilger“ mit Bollerwagen unterwegs und so mancher Vater hat seine Nachkommenschaft mit einem geländetauglichen Kinder-SUV nach oben geschoben.
Oben angekommen und dem Himmel ein Stück näher freute man sich nicht nur über eine schöne Andacht, sondern auch über ordentlich flüssiges und festes Manna und konnte später so den Heimweg leicht beseelt mit etwas höherer Wander-Geschwindigkeit bergab antreten.

Eindrücke vom Himmelfahrt Fest

Die Mannschaft am Grill



Blick vom Landecker Berg in Richtung Ringberg und Eiterfeld


Gottesdienst auf dem Landecker Berg Schenklengsfeld



Posaunenchor e. V. Schenklengsfeld


v.li.n.re. Pfarrerinnen Marie-Therese Eckardt, Imke Leibold und Dorothea Becker


Der Andrang der Pilger war groß und der Platz fast zu klein.


Getränke- und Kuchentheke im Hintergrund





Gelohnt hat es sich allemal. Dank dem Feuerwehrverein Hilmes wurde es wieder ein sehr gelungenes Himmelfahrt Fest. Die rund 20 Ehrenamtlichen sorgten nach dem Gottesdienst für deftiges Essen in Form von Steak und Würstchen. Von den Damen der Kuchentheke gab es etwas für die Seele und dem kleinen Appetit zwischendurch und es dauerte nicht lange und die Stunde des Ausverkaufs kam näher.
Den diesjährigen Gottesdienst hielten die Pfarrerinnen Marie-Therese Eckardt, Imke Leibold und Dorothea Becker begleitet vom Posaunenchor e.V. Schenklengsfeld. Dabei wurden auch die zukünftigen Konfirmanden begrüßt.
Danken wir Gott, dass wir hier und heute auf dem Landecker Berg wieder näher bei ihm sein durften.

Hintergrund
Christi Himmelfahrt (altgriechisch ἡ Ἀνάληψις τοῦ Κυρίου „Análēpsis tou kyríou“ ‚die Aufnahme des Herrn‘, lateinisch Ascensio Domini ‚Aufstieg des Herrn‘), in der Schweiz und in Liechtenstein Auffahrt (alemannisch Uuffert) genannt, bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag der Osterzeit, also 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag.
(Wikipedia)


Himmelfahrtsfest an der Burgruine Landeck

Archivbild, Himmelfahrtfest

Hilmes, 16.05.2022: Die Freiwillige Feuerwehr Hilmes lädt in diesem Jahr wieder zum Himmelfahrtsfest auf dem Landecker an der alten Burgruine ein.
Beginn ist am Do. 26. Mai 2022 um 10.30 Uhr mit dem Gottesdienst.
Im Anschluss gibt es wie gewohnt Spezialitäten vom Grill,
Kaffee und Kuchen sowie Getränke aller Art.
Auf Ihren Besuch freut sich die Freiwillige Feuerwehr Hilmes
Kontakt: FwHilmes@gmx.de

Bitte beachten:
Bei Regenwetter wird der Gottesdienst in der Kiliankirche zu Hilmes und das anschließende Himmelfahrtsfest bei der Kirche in Hilmes stattfinden.
Archivbilder v. letzten Himmelfahrtsfest


25 Jahre Pfarrerin Marie-Therese Eckardt und kein bisschen müde.
Ehrung durch die Kirchengemeinde Schenklengsfeld.

Hilmes: Ich habe heute etwas Schönes für dich, lass uns mal kurz hinfahren. Eigentlich möchte ich lieber zu Hause bleiben, schließlich ist heute Muttertag.
Mir zuliebe, wir fahren mit dem Motorrad, ist nur eine kurze Strecke.
Mit dem Motorrad und nur eine kurze Strecke, na ja, ausnahmsweise ich fahre mit.
So oder so ähnlich muss es sich am Sonntagnachmittag im Hause Eckardt in Schenklengsfeld abgespielt haben als der Mann von Pfarrerin Marie-Therese Eckardt verzweifelt versuchte, sie in den Pfarrgarten nach Hilmes zu locken.
Mit etwas Verspätung, aber immer noch innerhalb des akademischen Viertels kam die Familie Eckardt durch das Tor vom Pfarrgarten. Die Begrüßung der weit über 100 anwesenden Gäste war überwältigend, so wie auch das Wetter. Es passte einfach alles, auch die roten Nasen, aber dazu später mehr.
Wer kann schon von sich sagen, dass es eine Pfarrerin gibt, die in einer Motorradkluft im Pfarrgarten ihr 25-jähriges Jubiläum mit ihrer Gemeinde feiert.
„Gott, wenn ich den Fahrtwind im Gesicht spüre, fühle ich Deine erfrischende Gunst“, so ein Ausschnitt aus dem Biker-Psalm.
Zur Begrüßung spielte der Posaunenchor Schenklengsfeld das Lied „Festliche Intrade aus einem Buch von Thomas Riegler.
Alle Besucher bekamen am Eingang eine kleine rote Nase, die später bei der Melodie und Gesangstück „Ode an die Freude“ ganz nach dem Motto „Clownsgesichter rote Nasen tragen wir für dich zum Fest“.

Hier einige Eindrücke

















Petra Möller vom Kirchenvorstand Hilmes hielt anschließend die Laudatio. Sichtlich bewegt und mit großer Freude nahm Pfarrerin Eckardt auf einem hohen Stuhl die zahlreichen Glückwünsche und Geschenke von dem Kindergarten, die Spielstunde der Frauenhilfe Schenklengsfeld - Wippershain und den Kirchenvorständen der Gemeinde entgegen.
Auch Pfarrerin Imke Leibold und Pfarrerin Dorothee Becker als auch Pfarrerin Julia Kaiser überbrachten ihr Glückwünsche zum Jubiläum.
Wer jetzt noch fragt, was haben die „roten Nasen“ mit den 25 Jahren zu tun, ganz einfach.
Mit Unterstützung vom Posaunenchor Schenklengsfeld sangen die Besucher Gottes Liebe ist so wunderbar. Rote Nasen sind so wunderbar, so wunderbar schön? So frech, wer kann frecher sein? So laut, wer kann lauter sein?

Nur Marie-Therese!

Zum Abschluss gab es Kaffee und selbst gebackener Kuchen, der von den Kirchengemeinde-Mitgliedern liebevoll für die Gäste gebacken wurde.
Auf die nächsten 25 Jahre, vielleicht wieder im Pfarrgarten von Hilmes.


Hilmes blüht auf.
Schenklengsfeld-Hilmes: Bei einem Rundgang durch unser schönes Dorf am Landecker Berg stellt man überall fest, dass der Frühling seinen Einzug hält.
Es ist der Beginn eines neuen Jahres in der Natur und die Schönheit ist überall zu sehen.
Was für ein großartiges Geschenk.


















Pfarrerin Marie-Therese Eckardt

200 Jahre Kiliankirche Hilmes und ein 25-jähriges Dienstjubiläum – wie die Zeit vergeht

Hilmes: Pfarrerin Marie-Therese Eckardt feiert am 1. Mai 2022 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.
In diesem Zeitraum war sie in Schenklengsfeld und besonders hervorzuheben in Hilmes als Pfarrerin tätig.
Zu dem persönlichen Jubiläum passt auch in diesem Jahr die Feierlichkeiten über 200 Jahre Kiliankirche Hilmes das der Kirchenvorstand am 3. Juli 2022 mit der Bevölkerung gemeinsam feiern wird.

Zu den kommenden Feierlichkeiten haben wir ein Interview mit Pfarrerin Eckardt geführt.

200 Jahre Kirchengemeinde Hilmes, was haben Sie und der Kirchenvorstand geplant?
Eckardt: Wir planen ein buntes Fest für Jung und Alt im Pfarrgarten in Hilmes. Wir freuen uns, dass es endlich mal was zu feiern gibt in eher traurigen Zeiten. Geplant ist ein Festgottesdienst mit dem Posaunenchor Schenklengsfeld und unserem Kilianchor, den unser Dekan Herr Dr. Hofmann am 3. Juli um 14 Uhr halten wird. Anschließend folgt ein buntes Fest bei hoffentlich gutem Wetter mit vielen Aktivitäten von den ganz Kleinen mit Hüpfburg, Spielen, Eiswagen, eventuell Luftballon-Wettbewerb, Saftbar bis hin zu einer Fotoausstellung über unsere Kirche im Wandel der Zeit soll es ein buntes Programm geben. Natürlich wird auch gut für das leibliche Wohl gesorgt sein. Wir hoffen, dass ganz viele Menschen sich einladen lassen und mitfeiern!

Gibt es einen Leitspruch für die Feierlichkeiten:
Eckardt: Gemeinsam sind wir stark – Kirchengemeinde Hilmes- klein aber fein!

Welche Wünsche haben Sie für Hilmes und die Kirchengemeinde?
Eckardt: Ich wünsche mir, dass es die Kirchengemeinde noch möglichst lange gibt, obwohl sie so klein ist. Und dass sie auch für junge Menschen Heimat ist und wird. Ich wünsche mir, dass die Kirchengemeinde auch in weiteren 200 Jahren die Kirche noch hat und dass sie ein Ort ist zum Beten, das zum engagierten Handeln führt. Denn Gott ist nur ein Gebet von uns entfernt, wie Nelly Sachs einmal treffend gesagt hat.

Was bedeutet für Sie Kirche im Allgemeinen?
Eckardt: Kirche ist für mich eine Gemeinschaft der Glaubenden, die gemeinsam auf dem Weg sind. Die Volkskirche als Kirche für andere muss offenbleiben und einladend, auch wenn die Einschnitte schmerzhaft sind von vielen, die sich von der Kirche verabschieden. Doch auch wenn wir kleiner bleiben, sollten wir als Kirche Heimat bieten für den Glauben, Stärkung für die Hoffnung und durch praktische Taten der Liebe glänzen.

Was bewegt Sie während der Corona-Zeit ganz besonders?
Eckardt: Die Auswirkungen dieser Pandemie besonders im zwischenmenschlichen Bereich. Haben wir noch ein Auge füreinander? Oder blickt jeder nur noch auf sich und wir werden zu Alleinstreitern, die irgendwie durchkommen? Hält unser Glaube, was er soll, trägt er uns durch schwere Zeiten und bewähren wir uns darin, für andere da zu sein?

Kiliankirche Hilmes

Womit kann man Ihnen eine Freude machen?
Eckardt: Zur Entspannung gönne ich mir ab und zu (Damen-)Sauna in Bad Hersfeld.

Was sehen Sie als Ihre wichtigste Aufgabe in Hilmes und der Kirchengemeinde?

Eckardt: Dass wir uns vernetzen in dem kleinen Dorf- mit den Vereinen vor Ort, mit der Kommune, natürlich auch mit den anderen Kirchen (Gemeinden) im Kirchspiel. So haben wir als Kirchengemeinde gerne das „starke Dorf“ unterstützt. Wir werden auch unterstützt- z. B. mit Mäharbeiten im großen Pfarrgarten. Oder wir hatten im Kirchenkaffee schon oft die Gruppe 50 + zu Gast. Es ist ein Dorf, das stark ist. Und so können wir uns für die Festivitäten auch unterstützen, egal, wer gerade etwas feiert oder anbietet. Das klappt nach meiner Erfahrung auch gut- wenn man im Gespräch miteinander bleibt.
Für die Kirchengemeinde wünsche ich mir, dass sich immer wieder Menschen finden, die im Kirchenvorstand mitarbeiten, sodass die Kirchengemeinde selbstständig bleibt. Und dass genug Menschen die Arbeit der Kirchengemeinde ehrenamtlich und/oder mit Spenden unterstützen. Denn nach meiner Erfahrung liegt in der Kleinheit eine große Kraft: die Kraft der kleinen Wege, des einander Kennens, das Gefühl von Heimat! Und das wünsche ich der Kirchengemeinde, dass sie diesen hohen Wert erkennt und dass sich immer wieder Menschen finden, die sich vor Ort für ihre Kirche engagieren.

Können Sie mir bitte spontan auf einige Stichwörter antworten?
Corona:
Eckardt: Hoffentlich bald vorbei, dass wir uns wieder direkt begegnen können!
Urlaubsort:
Eckardt: Fast jedes Jahr die wunderschöne Nordseeinsel Römö (Dänemark)
Hoffnung:
Eckardt: Dass wir vielleicht kleiner werden als Kirche aber wie Hilmes in der Gemeinschaft nicht nachlassen und uns gegenseitig unterstützen und helfen.
Vertrauen:
Eckardt: Dass Gott uns dabei hilft und beisteht durch seinen guten Geist.
Leben:
Eckardt: Ist schön in Hilmes und kann so bleiben wie es ist, wenn wir füreinander da sind.
Gott:
Eckardt: Ist schon jetzt mitten unter uns in Zeichen seiner Liebe- In guter Gemeinschaft, gemeinsam getragenen Lasten, gemeinsamer Freude, gemeinsamen Leid, guter Nachbarschaft, Offenheit und Vielfältigkeit, in lebendigen Begegnungen!

Herzlichen Dank für das ausführliche Gespräch!


Gerstensafttag am Samstag auch in Hilmes

Gerstensafttag am Samstag auch in Hilmes

Hilmes, 22. April 2022. Ach was für ein wunderbarer Anblick, wenn sie denn voll ist. Sie allein in der Hand zu halten und dabei langsam und vorsichtig den Kronenkorken zu entfernen, ist schon ein feierlicher Vorgang.
Dabei entsteht ein gleichmäßiges Zischen, das den wohlverdienten Feierabend einläutet. Der Inhalt wird in Biergärten oder im eigenen Garten verköstigt und ist natürlich des Mannes liebstes Kind.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in unserer Region trinkt man gerne die flüssige Nahrung.
Mit jedem Schluck sollten wir daher wenigsten einmal im Jahr an den Tag des deutschen Bieres, der zum ersten Mal am 23. April 1994 gefeiert wurde, denken.
Was für ein großartiger Feiertag.
Ob Pils, Weizen oder Pilgerbier es ölt die Kehle und fördert den Geist. Die große Auswahl in den Getränkemärkten in unserer Region ist riesig. Da trifft man ein Bier aus Flensburg oder ein Bier mit einem Allgäuer Bub.
Manchmal weiß man gar nicht, was einem am besten guttut. Aber alle Biere haben eines gemeinsam das Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516, das übrigens erst seit 1919 eine deutschlandweite Geltung erhielt.
Biertrinken ist eine ernste Angelegenheit, so ernst, dass eher die allgemeine Schulpflicht abgeschafft wird als ein generelles Bierverbot zu erlassen, sagt man zumindest in den bayerischen Bierregionen.
Beim Brauprozess kommt außer Wasser und Hefe auch Hopfen und Gerstenmalz in den Braukessel. Alle vier Zutaten sind gesund und sorgen ganz nebenbei für eine lustige Stimmung bei einer gemeinsamen Biersitzung.
In den nächsten Tagen wird der Gerstensaft in vielen Orten groß gefeiert, denn Corona hat so manchen Brauprozess fast zum Erliegen gebracht.
Jetzt, wo es draußen wieder wärmer wird, sind hoffentlich die Brauereien darauf vorbereitet, dass der Durst am Gebräu zunimmt und die an vielen Orten stattfindenden Stemmmeisterschaften im Maßkrug zum Wohle des Gebräus beitragen.

Zum Wohl, lasst es euch schmecken.


Ostergottesdienst im Pfarrgarten Hilmes in 2022

Aus der Dunkelheit ins Licht.
Hilmes, 17. April 2022. An die 40 Besucher machten sich samt ihren Kindern auf den Weg in den Pfarrgarten neben der Kiliankirche in Hilmes um die Osternacht, also die Feier der Auferstehung Jesu als Gottesdienst zu feiern.
Im Volksmund wird bekanntlich 6 Uhr in der Früh nicht gerade als christlich angesehen, so sagt man es jedenfalls. Aber am Ostersonntag, wo die Sonne sich auf den Weg macht, den Menschen nicht nur das Licht, sondern auch die Wärme zu spenden, wurde im Pfarrgarten der Osternachtsgottesdienst gefeiert.
Pfarrerin Marie-Therese Eckardt und Petra Möller vom Kirchenvorstand in Hilmes gestalteten den Gottesdienst in freier Natur.
Der Kirchenvorstand hat ein kleines Osterfeuer entzündet, das nicht nur die ersehnte Wärme bis zum Sonnenaufgang an diesem kalten Morgen spendete, sondern auch ein wenig Licht in der heute nicht gerade einfachen Zeit.

Hier einige Eindrücke


v.li.n.re.: Petra Möller Kirchenvorstand in Hilmes und Pfarrerin Marie-Theresa Eckardt





Maya Utermöhlen aus Wippershain mit Geige




Es war ein besonderer liturgischer - meditativer Gottesdienst - mit Lesungen und unter musikalischer Begleitung von Maya Utermöhlen aus Wippershain mit Geige.
Passend dazu sangen die Besucher zahlreiche Lieder unter anderem „Frühmorgens, wenn die Sonn aufgeht“.
Das Besondere an diesem Gottesdienst ist, dem Osterereignis nachzuspüren und dabei den Weg aus der Dunkelheit in aller Stille zum Licht zu finden.
Der Ostersonntag ist im Christentum der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.
Ganz nebenbei wurde der Pfarrgarten als Herzstück von Hilmes für den Frühling bereit gemacht mit dem Beginn eines Osternachtsgottesdienstes.
Frohe Ostern


Ostern in Hilmes 2022

Ostern im Jahr 2022

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest und besonders schöne, sonnige, gesunde Frühlingstage.

Joachim Dehlis und Gisela Winkels
"Wir sind Hilmes im Landecker Amt"


Osterhasi oder Nikolausi in Hilmes?

Hilmes, 2.April 2022: Nach dem Verlassen meines warmen Bettes war der vorsichtige Blick nach draußen, aha, frohe Weihnachten. Ich fragte zugleich meine bessere Hälfte, "hast du schon alle Weihnachtsgeschenke?" "Wir haben, doch bald Ostern", hörte ich eine Stimme aus der Küche bei der Zubereitung des Frühstücks.
Ein Kalender bestätigte mir, dass der heutige Tag der 2. April 2022 ist. Na ja, wir haben es mal wieder mit dem launischen Monat April zu tun.
„April April, der weiß nicht, was er will“, lautet ein Gedicht des deutschen Schriftstellers Heinrich Seidel (1842-1906). „Bald lacht der Himmel klar und rein, bald schau'n die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein!“

Hier einige Eindrücke









Das hat der Dichter schon damals vor über 100 Jahren festgestellt. Aber rund 25 cm Schneedecke mit Verwehungen bis 70 cm?
Anfang der Woche noch fast 20 Grad, jetzt minus 8 Grad in der kommenden Nacht und dann wieder plus 20 Grad am nächsten Wochenende, ach Gott, ach Gott.
Da müssen wir durch, es kann nur besser werden. Ok, vorsichtig ausgedrückt, allen Lesern ein schneefreies Osterfest.


Brummhummler in und über Hilmes

Brummhummler in Hilmes 2022

Hilmes, im März 2022. Seit geraumer Zeit hört man ein eigenartiges Brummen in Hilmes und in der Umgebung.
Mal war das Geräusch richtig kräftig zu hören, dann war es wieder in der Ferne wahrnehmbar und manchmal kam es schnell näher, dann verschwand es wieder und es herrschte Ruhe.
Eigenartig meinten manche und machten sich auf den Weg nach dem Ursprung des Brummens.
In den meisten Fällen kam das Brummen aus den angrenzenden Gärten, aber man sah nichts Genaues und doch war es eindeutig zu vernehmen.
Besonders in der warmen Mittagszeit, wo der Sonnenstand um diese Jahreszeit am höchsten war, wurde das Brummen lauter und übertraf an sonst um diese Zeit vorhandenen landwirtschaftlichen Geräusche.
Einige Gartenliebhaber legten sich auf die Lauer und wurden manchmal dabei attackiert. Aber es hat sich gelohnt, denn das warme Wetter und die frühe Blüte bei einigen Sträuchern trieben die Brummhummler zu einem leichtsinnigen Flugverhalten mit Zwischenstopp.

Der Nektar war zu verlockend und der anschließende Rausch verführte die heimischen Brummhummler. Von Blüte zu Blüte leicht beseelt flogen sie dahin. Ab und zu gab es Abstürze, aber das ging in den meisten Fällen Gott sei Dank glücklich aus, sodass wir uns als Gartenbesitzer weiter über das Brummen über und in Hilmes freuen können.
Willkommen Frühling 2022 in unserem Dorf Hilmes im Landecker Amt.

Hintergrund:
Ein Hummelvolk besteht je nach Art aus etwa 50 bis 600 Tieren und einer Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben gehören zum Volk auch Männchen, die wie auch bei den Honigbienen Drohnen genannt werden, sowie Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen Sommer und ist gewöhnlich im September abgestorben.
(Wikipedia)


Kilianskirche Schenklengsfeld-Hilmes

Die Luft in der Kiliankirche war erfüllt von Harfen-Klängen.
Musik für die Seele der Besucher zum Frühlingsbeginn.

Der Frühling zieht ein

Hilmes, 20. März 2022. Die Veeh-Harfen-Gruppe „Harp Secrets“ aus Heringen unter der Leitung von Helma Wenzel, zeigten ihr können den rund 70 Besucher in der Kilianskirche.
Auf Einladung des Kirchenvorstandes und der Pfarrerin Maria-Therese Eckardt, die auch die Veeh-Harfen-Gruppe zu Beginn begrüßte, kamen die zarten Harfenklänge zum ersten Mal nach Hilmes.
„Ich bin mal gespannt wie sich die Harfen-Gruppe anhört, ich habe so etwas noch nicht in der Kirche gehört“, sagte Maria-Therese Eckardt bei der Begrüßung.
Die Musikinstrumente haben sie zusammengeführt und über die Jahre zusammenwachsen lassen. Sie alle zupfen die Saiten einer Veeh-Harfe, einem zitherähnlichen Zupfinstrument, das auch ohne vorherige Notenkenntnisse leicht erlernbar ist. „Die Veeh-Harfe ist deshalb das ideale Instrument für musikalische Späteinsteiger“, betonte Helma Wenzel bei der Vorstellung des Instrumentes. „Schon nach kurzer Zeit ist es damit möglich, eine wohlklingende Melodie zu spielen.“
Rund 15 Lieder waren in der Kiliankirche zu hören. Darunter „Tulpen aus Amsterdam, der Gefangenenchor von Nabucco oder ein Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung









Es ist Musik für die Seele der Zuhörer, besonders in der heutigen Zeit.

Zwischen den einzelnen Musikstücken gab es märchenhafte Lesungen und Gedichte, vorgetragen von Petra Möller und Diana Noack vom Kirchenvorstand in Hilmes.
Leise, sanfte und dezente Harfenklänge durchfluteten den kleinen Kirchenraum und sorgten für Begeisterung unter den Zuhörern über diese besondere Art dieser Klangerzeugung.
Die Veeh-Harfen-Gruppe hat in der Zwischenzeit ein beachtlich großes Repertoire erarbeitet. Es umfasst Heimatmelodien genauso wie Schlager, Choräle oder klassische Stücke.
„Die Musik, die wir spielen, ist auch ein gutes Training zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten“, betont Helma Wenzel bei den Proben in der Kiliankirche Hilmes.
Der gesamte Notenverlauf und die Wiederholungen erfordern die volle Konzentration der 7 Spielerinnen. Bereits eine Stunde vor dem Auftritt müssen die Harfen untereinander abgestimmt und an die veränderte Temperatur angepasst werden, damit beim gemeinsamen Spielen auch der Takt stimmt. So ist bei den Wiederholungen einiges zu beachten, vor allem gutes Hören ist wichtig für ein harmonisches Zusammenspiel, eine Veeh-Harfe kostet ca. 900 Euro.
Zum Schluss der Veranstaltung vor dem begeisterten Publikum mehrere Zugaben. Ein großes Dankeschön mit einem Geschenk an die Musikerinnen gab es vom Kirchenvorstand überreicht von Petra Möller und der Pfarrerin Maria-Therese Eckardt.
Die Veeh-Harfen-Gruppe aus Heringen kann auch gebucht auch werden. Buchungen für einen Auftritt erfolgt über Helma Wenzel (Tel. 06624-91 58 60).

Die gesammelten Spenden der Besucher werden vollumfänglich der Ukraine-Hilfe zur Verfügung gestellt.

Hintergrund Veeh-Harfe
Die Veeh-Harfe wurde von Hermann Veeh entwickelt. Er hat einen mit Downsyndrom geborenen und sehr musikalischen Sohn und suchte seinerzeit ein Instrument, das sein Sohn Andreas spielen konnte. Als er kein geeignetes fand, entwickelte und baute er selbst eins. Das ist der Ursprung der Instrumentenbau-Firma Hermann Veeh und die Wiederbelebung und Weiterentwicklung eines bereits in ähnlicher Form in vorigen Jahrhunderten benutzten Saitenzupfinstrumentes mit Notenschablonen.
(Wikipedia)


Morgens in der Früh in Hilmes immer wieder das Gleiche.

Morgens in Hilmes (Symbolbild/Archiv)

Hilmes, 7. März 2022. Geht es Ihnen auch so irgendein zeitlich korrektes Ungetüm fängt in der Frühe an seinen Kommentar zu erzählen. Wenn man Glück hat, dann kommt auch mal Musik.
Mit einem Auge erfolgt der Blick durch Fenster, ich stelle fest, es ist schon langsam hell da draußen. Eine leise Stimme neben mir sagt, „Schatz aufwachen, na du Schlafmaus jetzt wird aber aufgestanden“.
Manchmal drehe ich mich um, manchmal mache ich ein Auge auf und schau nach, wer stört.
„Hallo Schlafmaus aufstehen“, schon wieder dieser Satz, war das nicht erst gestern zu hören? Sind wir hier im Seniorenheim, die haben ja auch nichts Besseres zu tun, als einen um 6 Uhr in der frühe aufzuwecken und das Licht anzumachen. Das ist nicht gerade lustig, aber da landet man ganz schnell drin.
Natürlich denke ich an einen aromareichen schönen Kaffee mit einem Sahnehäubchen (Schlagobers auf Österreichisch), aber es ist immer noch nicht warm da draußen in unserem Hilmes. Seit gut 2 Monaten sind die Bauarbeiten in unserer Straße beendet und die morgens unsanfte Weckmethode hat endlich ein Ende, da macht einem die bessere Hälfte das Leben schwer.
Also sagte ich zu ihr, es gibt auch Einheimische, die bis um 9 Uhr schlafen und sich an den gemachten Frühstückstisch sitzen. Dass unsere Helga auch so eine Frühaufsteherin, die uns täglich die Zeitung um 5:30 Uhr bringt, das brauche ich ja nicht zu erwähnen, dachte ich mir so.
Auf diese Weise versuche ich mich jeden Morgen von Neuem zu motivieren. Manchmal klappt es ja und dann drehe ich mich auf die Seite zur besseren Hälfte hin und sage, komm, lass uns aufstehen, ich habe heute noch einiges vor.
Sie werden es nicht glauben, da sagt doch manchmal eine leise Stimme zu mir, lass uns noch eine halbe Stunde weiter schlafen, ich bin noch müde.
Das soll mal einer verstehen morgens in Hilmes am Landecker Berg.
Versprochen, wenn es draußen heller und wärmer wird, stehe ich früher auf!



Es ist Musik für die Seele der Menschen, die heilt und Freude macht.

Musik der Veeh-Harfengruppe “Harp Secrets”


Veeh-Harfen

Hilmes, 04.03.2022. In diesem Jahr feiert die Kiliankirche in Hilmes 200 Jahre. Seit Anbeginn wird in der Kirche nicht nur gesungen, sondern auch musiziert.
Musik und Gesang befreit die Menschen für eine kurze Zeit von ihren Alltagssorgen die nun mal jeder von uns in sich trägt.
Zur Einstimmung in diesem Jubiläumsjahr kommt Helma Wenzel aus Heringen mit ihrer Veeh-Harfen-Gruppe “Harp Secrets” in die Kirche.
Am 20. März um 17 Uhr erleben die Besucher eine ganz besondere Klangart in der Kiliankirche.
„Vor 7 Jahren haben wir die Veeh-Harfen, diese wunderbaren Instrumente für uns entdeckt“, betonte Helma Wenzel.
„Die Veeh-Harfe an sich ist ein Instrument, das sich grundsätzlich mit ein bisschen musikalisches Gefühl sehr leicht lernen lässt. Man braucht praktisch keine musikalischen Vorkenntnisse und kann sich alleine recht zügig ganze Musikstücke erspielen“, so Helma Wenzel.
In der Zwischenzeit sind es 8 Frauen, die mit Begeisterung und Hingabe musikalisch mit der Veeh-Harfe unterwegs sind.
Zu ihren Auftritten gehören Senioreneinrichtungen, Gottesdienste in Heringen und außerhalb wie zum Beispiel den Auftritt in der Kiliankirche in Schenklengsfeld-Hilmes auf den sich die Gruppe um ihre Chorleiterin Helma Wenzel ganz besonders freut.
Das Repertoire der Gruppe umfasst kirchliche, nationale und internationale, volksmusikalische, klassische, aber auch rockige und andere launige Musikstücke. Wenn es gewünscht wird, wird ein kleines Mitmachprogramm zusammengestellt oder anhand von Geschichten entsteht eine musikalische Begleitung mit den Veeh-Harfen.
Also eine ganz außergewöhnliche Musik für die Seele, die man am 20. März um 17 Uhr in Hilmes erfahren darf.
Die Veeh-Harfen-Gruppe aus Heringen kann auch gebucht auch werden.

Buchungen für einen Auftritt erfolgt über Helma Wenzel (Tel. 06624-91 58 60).

Hintergrund Veeh-Harfe
Die Veeh-Harfe wurde von Hermann Veeh entwickelt. Er hat einen mit Downsyndrom geborenen und sehr musikalischen Sohn und suchte seinerzeit ein Instrument, das sein Sohn Andreas spielen konnte. Als er kein geeignetes fand, entwickelte und baute er selbst eins. Das ist der Ursprung der Instrumentenbau-Firma Hermann Veeh und die Wiederbelebung und Weiterentwicklung eines bereits in ähnlicher Form in vorigen Jahrhunderten benutzten Saitenzupfinstrumentes mit Notenschablonen. (Wikipedia)


Blick von einem der Balkone über Schenklengsfeld in Richtung Süd-West



Neubauwohnungen in Schenklengsfeld.


Das Haus wird als Energieeffizienzhaus im Standard KfW 55 EE errichtet. Das bedeutet, dass das Haus nur etwa 55% der Energie benötigt, wie gesetzlich (auch hier liegt die Messlatte schon sehr hoch) vorgeschrieben ist. Das bedeutet, dass die Nebenkosten entsprechend niedrig sein werden, was den Geldbeutel schont und auch nicht zu vergessen, sehr nachhaltig für die Umwelt ist.
Die Energie für Warmwasser und die Fußbodenheizung (nie wieder kalte Füße 😊) wird von einer Wärmepumpe erzeugt.
Für bestes Klima sorgt eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmetauscher, damit die frische Luft rein kann aber die Kälte draußen bleibt. Weiterhin sorgen noch 3-fach verglaste Fenster, Rollladen und z.T. Raffstores (selbstverständlich alle elektrisch betrieben und mit Zentralfunktion) dafür, dass die Kälte aber auch im Sommer die Wärme nicht ihren Weg nach drinnen finden.
Alle künftigen Mieter haben die Möglichkeit auf ihrem eigenen Balkon oder Terrasse ihre Freizeit mit einem herrlichen Ausblick zu genießen.
Um unliebsamen Besuch erst gar nicht hereinzulassen erlaubt eine Videosprechanlage den Blick vor die Haustür.Alle Wohnungen haben einen eigenen Mieterkeller, zudem steht noch ein Fahrradkeller und eine Waschküche zur allgemeinen Verfügung. Auch der Garten darf selbstverständlich genutzt werden.

Zum Schwimmbad, zur Schule bzw. Kindergarten oder zur nächsten Einkaufsmöglichkeit ist es nur ein Katzensprung. Die Wohnlage ist sehr ruhig und für einen Spaziergang oder Sport außerhalb der Ortslage ist es auch nicht weit.


Aktuell noch freie Wohnungen:
EG: 91,2 qm, 2 Zimmer, Wohnküche, Bad, Gäste WC, Abstellkammer, großer Balkon.
EG: 73,5 qm, 1 Zimmer Wohnküche, Bad, Abstellkammer.
OG: 126,6qm, 3 Zimmer, Ankleidezimmer, Wohnküche, Bad, Gäste WC, große Dachterrasse
Nach aktuellem Stand werden die Wohnungen Ende 2. Quartal bezugsfertig sein.
Wer Interesse hat unser Mieter zu werden darf sich gerne für weiter Informationen bei uns melden.
Zuschriften bitte an die folgende Mailadresse:
leben-am-sonnenhang@mail.de


Er ist nicht gerade beliebt bei Fischliebhaber mit Gartenteich.

Hilmes. Faszinierend, wenn der Fischreiher über die Felder bei unserem Dorf stolziert und in diesem Fall auf eine unvorsichtige Maus hofft.
Ganz in weiß zeigte er sich am Ortsrand von Hilmes, da muss man natürlich schnell eine Kamera zur Hand haben. Nach den ersten Bildern hat er sich gleich verdrückt.
Fischreiher gehören zur Gruppe der Störche. Sie fühlen sich an Ufern von Seen, Flüssen und Feuchtgebieten wohl. Sein Aufenthalt ist dort, wo das Wasser flach ist.
Fischreiher können bis zu 90 cm groß werden und haben eine Flügelspannweite von bis zu 1.70 m. Die Brutzeit des Reihers beginnt Anfang Februar und dauert bis Mai oder Anfang Juni.


Frühlingshormone auch schon in Hilmes?

Testvorgang mit Rasenmäher im Frühjahr

Hilmes, 1. Februar 2022. Spüren sie es auch schon die Hormone vom Frühling? Unser Körper bereitet sich langsam, aber sicher auf die schönsten Monate des Jahres vor.

Die Freizeitgärtner unter uns bekommen Zusehens florale Fieberschübe, es fehlt nur noch die Sonne mit einem ordentlichen Schub Vitamin D und dann geht es hierzulande Los mit der Pflanzenfreunde. Einige, die es überhaupt nicht aushalten, steigen mittels einer Leiter auf Bäume und stutzen diese andere wiederum reinigen schon mal den Rasenmäher und testen diesen für die kommende Saison.

Florale Fieberschübe, wo treiben die Frühjahrsblüher aus

Wenn es das Wetter mal zulässt, was bekanntlich selten ist, rutschen hier und da einige Gartenliebhaber durch ihren Garten. Ausgerüstet mit einer Lupe suchen sie die ersten Frühjahrsblüher. Wenn man genau hinschaut, sieht es so aus, als wenn sie die Lust der Begierde erobern wollen.

Bei den derzeitigen Temperaturen und dem Angebot in den Gärtnereien gibt es für den Hobbygärtner keinen Halt mehr. Der Garten als Lustobjekt ist bereits deutlich sichtbar in diesem Jahr, da kaum eine Schneedecke vorhanden ist.
Dazu kommt, dass bereits die Verführung einen ergriffen hat und so manche Ehefrau das Nachsehen hat. Was für den einen die Freude des Winters ist, ist für den anderen das dahin schmelzen der Schneedecke.

Erste Frühjahrsblüher

Liebe Freizeitgärtner in Hilmes und in nah und fern, es ist noch ein bisschen Geduld angesagt, denn es kann schließlich noch mal kalt werden und dann sind die Frühlingshormone schnell am Ende.

Das wiederum könnte für die Ehefrauen der zahlreichen Hausgärtner von Vorteil sein.

Archivbilder




Kindergärten, Dorfgemeinschaftshäuser & Co.
Bürgermeister und Landkreis beschließen weitere Corona-Regeln in Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg, 20. Januar 2022 – Die 19 Bürgermeister und die Bürgermeisterin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich in Abstimmung mit Landrat Torsten Warnecke, dem Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Noll und den Fachdiensten Gesundheit und Gefahrenabwehr sowie dem Jugendamt der Kreisverwaltung in ihrer Videokonferenz am Mittwoch auf weitere Corona-Regeln geeinigt.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung werben sie in der Bevölkerung für Verständnis ihrer getroffenen Entscheidungen: „Uns ist bewusst, dass viele Bürgerinnen und Bürger und auch Vereine öffentliche Einrichtungen nutzen wollen. Aber das ist in einigen Bereichen nicht möglich.“ Nach wie vor stehe die Gesundheit der gesamten Bevölkerung an oberster Stelle.

Dorfgemeinscheinschafts- und Bürgerhäuser für private Anliegen geschlossen

Die Bürgermeister und die Bürgermeisterin haben sich darauf geeinigt, dass die Dorfgemeinschafts- (DGH) und Bürgerhäuser im Landkreis generell für alle privaten Aktivitäten bis auf Weiteres geschlossen werden. Lediglich Pflichtveranstaltungen wie kommunale Sitzungen sind in den DGH erlaubt. Jahreshauptversammlungen seien keine Pflichtveranstaltungen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Auch für den Freizeit- und Breitensport sind die DGH gesperrt. Die Bürgermeister stimmen sich wöchentlich ab und werden auch in ihrer nächsten Konferenz über das Thema sprechen. Thomas Rohrbach, Sprecher der Bürgermeister im Kreis, sagt: „Uns ist klar, dass die Bürgerinnen und Bürger Planungssicherheit haben wollen. Aber die Sicherheit aller steht für uns an erster Stelle.“

Kindergärten

In den Kindertagesstätten findet weiterhin ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Die Kinder werden am Eingang abgegeben, um die Kontakte innerhalb der Einrichtung zu minimieren. Eingewöhnungen finden ohne die Eltern statt. Weiterhin haben die Bürgermeister beschlossen, dass ab Montag, 24. Januar in den Kindertagesstätten für die Kinder pro Woche mindestens zwei kostenlose Corona-Tests angeboten werden. „Die Eltern sollen sich bitte in den Einrichtungen informieren, wie der Ablauf in der Einrichtung organisiert ist“, erklärt Thomas Rohrbach und betont, dass dies ein freiwilliges Testangebot sei. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können derzeit auch keine Praktika angeboten werden, um die Kontaktpersonen zu reduzieren. Dies solle bei einer verbesserten Gesamtlage wieder ermöglicht werden, so Rohrbach.

Jubiläumsbesuche

Die Kommunalpolitiker haben auch entscheiden, dass seitens der Städte und Gemeinden aktuell und bis auf Weiteres keine Jubiläumsbesuche durchgeführt werden. „Unsere Aufgabe ist es, das Risiko einer Ansteckung im Alltag bestmöglich zu vermeiden“, begründen sie ihre Entscheidung.

Sportstätten

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der Hotspot-Regelung in den Sporthallen (gedeckte Sportstätten) im Landkreis für den Sportbetrieb die 2G-Plus-Regelung gilt. Das bedeutet, nur folgende Personen dürfen eingelassen werden:

Doppelt geimpft und getestet, Genesen und getestet, Dreifach geimpft (geboostert)
Genesen und doppelt geimpft, Doppelt geimpft und genesen, Geimpft, genesen, geimpft, Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate ab dem Tag der Zweitimpfung)
Frisch genesen (max. 3 Monate ab dem Tag des positiven PCR-Tests), Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate ab dem Tag der Impfung)

Dies gilt nicht für Kinder unter 18 Jahren oder Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Bei Sportveranstaltungen im Innenbereich gilt die Begrenzung auf maximal 250 Personen. Weitere Infos zu den aktuellen Regelungen zum Sportbetrieb gibt es im Internet unter www.landessportbund-hessen.de. (pm)


Landratsamt Bad Hersfeld-Rotenburg

Hotspot-Regeln gelten ab Heute in der Region. Kreis legt Orte und Plätze für Alkoholverbot und Maskenpflicht fest

18. Januar 2022 – Da der Landkreis Hersfeld-Rotenburg an drei aufeinanderfolgenden Tagen nach dem Robert-Koch-Institut die Inzidenz von 350 überschritten hat, gelten ab morgen, Dienstag, 18. Januar die Hotspot-Regelungen.
Damit gelten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg unmittelbar und automatisch per Verordnung des Landes Hessen bereits folgende Regeln:

Bei Veranstaltungen (mehr als 10 Personen) sowie im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (Sportplatz, Fitnessstudio, Kino, Theater etc.) und in der Gastronomie sowie bei touristischen Übernachtungen gilt in Innenräumen die 2G-Plus-Regel und im Außenbereich die 2G-Regel. Personen mit einer Auffrischungsimpfung (Booster) benötigen keinen zusätzlichen Negativnachweis.  - Schließung von Prostitutionsstätten.

Darüber hinaus gilt ab heute, 18. Januar, ein Alkoholverbot an belebten Orten und Plätzen sowie eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen. Diese Orte hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Sie tritt ab morgen, 18. Januar in Kraft. Die Städte und Gemeinden des Landkreises hatten dem Kreis zuvor bereits die betreffenden Orte und Plätze mitgeteilt. Es werden folgende publikumsträchtige öffentliche Orte bestimmt, an denen der Konsum von Alkohol gemäß § 27 Absatz 1 Nr. 1 der CoSchuV untersagt ist:

Stadt Bad Hersfeld, Johannesstraße, Linggplatz, Am Markt, Weinstraße, Engegasse, Unter den Hütten, Klausstraße, Breitenstraße, Dudenstraße, Badestube. An der Obergeis, An der Untergeis, Benno-Schilde-Straße, Löhrgasse, Klaustor.

Stadt Rotenburg a. d. Fulda, Marktplatz

Es werden folgende Fußgängerzonen bestimmt, in denen gemäß § 27 Absatz 1 Nr. 2 CoSchuV eine medizinische Maske zu tragen ist:

Stadt Bad Hersfeld (7 bis 20 Uhr), Johannesstraße, Linggplatz, Am Markt, Weinstraße, Engegasse, Unter den Hütten, Klausstraße, Breitenstraße, Dudenstraße, Badestube. An der Obergeis, An der Untergeis, Benno-Schilde-Straße, Löhrgasse, Klaustor.

Stadt Rotenburg an der Fulda (9 bis 20 Uhr), Marktplatz, Breitenstraße, Brückengasse, Steinweg

„Eigenverantwortung jedes Einzelnen ist gefragt – nur so kommen aus der Pandemie“

Die Leiterin des Gesundheitsamts Adelheid Merle begrüßt die neue Verordnung des Landes Hessen, da diese aufgrund der neuen Isolations- und Quarantäneregelungen „mehr auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger setzt. Nur wenn jeder von uns mitarbeitet, sich eigenständig an die geltenden Regeln hält, können wir an der Corona-Lage etwas ändern und endlich nach vorne schauen.“ Darüber hinaus empfiehlt Adelheid Merle allen Bürgerinnen und Bürger, weiterhin an den Impfungen teilzunehmen und sich auch eine Auffrischungsimpfung zu holen. In diesem Zuge verweist sie auf die Familienimpftage der mobilen Impfteams, an denen vor allem Kinder ab fünf Jahren geimpft werden können. Alle Impftermine durch die mobilen Impfteams des Landkreises sind im Internet unter www.impfen-hef-rof.de zu finden.

Die Allgemeinverfügung wird am Dienstag, 18. Januar in der Zeitungsausgabe der HNA Rotenburg/Bebra und HZ veröffentlicht sowie im Internet unter www.hef-rof.de.


Kilianskirche Hilmes im Jahr 2022

Am Sonntag, 03. Juli, feiert die Kirchengemeinde in Hilmes in diesem Jahr den 200. Geburtstag der Kilianskirche.

Wer baute die Kirche?
Was gab es vor der Kiliankirche?
Wer gab der Kirche den Namen?
Woher stammen die Kirchenglocken und vieles mehr.
Darüber und einiges mehr wollen wir in den nächsten Wochen hier veröffentlichen. Dazu gehören auch Bilderserien über die Kirche im Bergdorf Hilmes.

Hier schon mal ein kleiner Textausschnitt.

Der Na­me der Hil­me­ser Kir­che stammt ver­mut­lich be­reits aus ka­tho­li­scher Zeit und galt schon dem o­der den Vor­gän­ger­bau­wer­ken. Das Kirch­spiel un­ter­stand an­fangs dem De­ka­nat Gei­sa, das wie­de­r­um zum Bis­tum Würz­burg ge­hör­te, für des­sen Grün­dung Ki­li­an ei­ne gro­ße Rol­le ge­spielt hat­te. Auch nach dem Über­tritt der Pfar­r­ei zum pro­tes­tan­ti­schen Glau­ben wur­de der Na­me bei­be­hal­ten.

Archivbilder

Weihnachten Kilianskirche


Kirche von innen


Kilianskirche vom Pfarrgarten aus


Eine der Kirchenglocke




Raureif im Bergdorf Hilmes

Hilmes. Kurz vor Weihnachten gab es in Hilmes aufgrund der niedrigen Temperaturen von - 7 Grad und morgendlicher Nebel etwas Raureif in der Natur. Da wahrscheinlich ohnehin kaum Schnee zu erwarten ist, ein kleiner Vorgeschmack auf die besinnlichen Tage.




Hier einige Bilder aus dem Dorf Hilmes











Geräusche aus der Unterwelt in Hilmes

Hilmes. Verborgen in den Tiefen des Untergrunds vom Bergdorf Hilmes befinden sich jede Menge Geheimnisse.

Die Baufirma Giebel hat das spezielle Los gezogen im Auftrag der Gemeinde Schenklengsfeld die Kanalisation in Hilmes zu erneuern. Auch einige Einwohner nehmen großen Anteil an den schwierigen Arbeiten und stehen den Bauarbeitern mit Rat und Tat zur Verfügung, schließlich ist es ungewiss, was man so alles in rund drei Meter Tiefe findet.

Beim Ausbaggern der Erde wird die Vergangenheit in den Seitenstraßen von Hilmes wieder sichtbar.

Alte gemauerte Kanalisationsverteiler, die kleinen Kathedralen der Unterwelt, nicht eingezeichnete Stromleitungen, die quer über die Straße verlaufen, auch Keramikrohre erblicken das Licht der Welt. Ständig fließt Wasser nach und in den freigelegten Schächten bilden sich Pfützen. An solchen Stellen trifft sich das gegenwärtige Wasser mit dem Jahrhunderte alten Erdreich.

Zugang zur Unterwelt von Hilmes

Es ist wahrlich ein spannendes Schauspiel für die Anlieger und Besucher der Baustellen. Manchmal und unerwartet tun sich kleine Höhlen und Stollen auf, aber laut Angaben der Bauarbeiter wurden bislang weder Edelsteine noch Knochenreste gefunden. Jeder Arbeitstag ist eine neue unbekannte Reise in die Tiefe.

Genau genommen ist keinem bewusst, was er da unten antrifft und manchmal stellt sich ein mulmiges Gefühl ein. Nachts, wenn im Dorf die Ruhe einkehrt, dringen seltsame Geräusche aus den Gräben in unsere Welt.

Es sind die Stimmen und Geräusche der Unterwelt im Untergrund von Hilmes.


Illegale Müllentsorgung in unserer Gemeinde

Hilmes: Wegwerfen oder gar illegale Entsorgung von Müll ist einfacher als nach Hause zu nehmen und ordnungsmäßig entsorgen.

Ob Müllsäcke im Wald oder Gewerbeabfall in der Natur auch um Schenklengsfeld gibt es einiges zu entdecken.   Wahrlich nicht schön, wenn man in der freien Natur wandert und immer wieder diese wilden Ablagerungen findet. Dabei wird nicht nur die schöne Landschaft verschandelt, sondern auch die Umwelt und damit auch Trinkwasser in Mitleidenschaft gezogen.
So langsam müsste ein jeder begreifen, dass Müll nun mal in den Mülleimer zu Hause gehört. Die Bußgelder scheinen für so manchen Zeitgenossen noch immer nicht hoch genug zu sein. 

Bei einer unserer Wanderungen in der Gemarkung Schenklengsfeld haben wir uns vorgenommen, abseits vom Weg einmal genauer hinzuschauen und wie soll es auch anders sein, wir sind fündig geworden.
Zu den wild entsorgten Gegenständen gehören nicht nur Plastiktüten oder -flaschen, sondern auch Behälter für Spritzmittel, Plastikplanen, Teerpappe und vieles mehr.
Dass bei Neuaufstellungen von Hochsitzen die ehemaligen Beobachtungsstände mit Plastik oder Teerdach versehen ein paar Meter weiter liegengelassen werden, hat uns schon sehr gewundert. Irgendwann werden auch diese Reste sich auflösen und die Plastik und Teeranteile in den Boden eindringen.

Übrigens, Waidmanns Dank …

Allein im Jahr 2018 verzeichneten nur die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger ca. 5.600 Tonnen herrenlose Abfälle, die auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden mussten. Dazu kommt noch wilder Müll der Boden, Tiere und unser Grundwasser beeinträchtigt und viel Schaden verursacht.
Man bedenke, dass allein Kleinmüll bis zur endgültigen Verrottung viele Jahre dauert.

Wer Essen und Trinken mit auf eine Wanderung nimmt, kann nach dem Essen die dann viel leichteren Behälter wieder mit nach Hause nehmen und ordnungsgemäß  entsorgen. Für die Zigarettenraucher gibt es zwischenzeitlich kleine Metallboxen zur Abfallvermeidung.

Es wird Zeit, sich Gedanken über unsere selbst produzierte Umweltverschmutzung zu machen, denn auch in diesem Bereich ist es kurz vor 12 Uhr.




Hilmes ein Dorf in Bewegung - hier ist ständig was los

Hilmes: Wenn wir im Laufe des Tages unsere sogenannte „Dorfrunde“ drehen, nehmen wir immer wieder Veränderungen wahr.
Für uns ist das der Beweis, dass das kleine Bergdorf im Landecker Amt immer in Bewegung ist und das ist auch gut so.  
Manchmal sind es kleine Dinge, die sich erst beim genauen Hinsehen verändert haben, denn die großen Veränderungen fallen einem sofort ins Auge.
Ein Unternehmen, das in Hilmes ansässig ist, baut in Kürze ein Bürogebäude. Ein altes Fachwerkhaus wird derzeit aufwendig restauriert. Die einen gehen hoch hinaus und die anderen tief in den Boden, um die Wasserversorgung zu garantieren.
Von unserer Seite aus begrüßen wir eine Familie, die demnächst nach Hilmes zieht und bereits mit dem Bau ihres zukünftigen Hauses begonnen hat. Ganz und gar nicht begrüßen wir ein schnelles Durchfahren einschließlich Überfahren von Gehwegen

von riesigen Traktoren mit mehrachsigen Anhängern.
Hier im Dorf Hilmes gibt es Kinder und Tiere, die sich entlang der Fulda- und Werrastraße aufhalten. Es ist sicherlich angebracht, etwas langsamer und rücksichtsvoller zu fahren und vor allem während der Fahrt kein Handy (Kennzeichen bekannt) zu benutzen.
Also wie ihr an den Bildern erkennt ein Dorf in Bewegung. Aber nicht alles, was sich bewegt in Feld und Flur und auf den Straßen bringt Vorteile für das Dorf Hilmes im Landecker Amt.


Hier einige Eindrücke






 

In gut einer Stunde habe ich das Dorf geschafft.

Helga B. ist sehr früh auf den Beinen. Wer um diese Zeit schon wach ist, kennt das Geräusch von dem Zeitungstrolley, den sie hinter sich herzieht. „Das Wetter spielt dabei keine Rolle, ob Sommer oder Winter, es ist nur eine Frage der Kleidung, mit der man um diese Zeit in Hilmes unterwegs ist“, betonte Helga B. beim Interview.

Besonders im Winter ist das Austragen der Zeitung mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Manchmal bestimmen Schnee und eisige Temperaturen das Bild im Dorf. Eine Taschenlampe ist in dieser Jahreszeit ihr ständiger Begleiter. Es gibt Wege, da sind keine Straßenlaternen vorhanden und die Sonne hat noch keine Lust, ihr wärmendes Licht zu spenden. Um diese Zeit, ihre Runde beginnt um ½ 5 Uhr, ist es ruhig im Dorf, vielleicht kräht auch mal ein Hahn, aber viele der Bewohner schlafen noch.

"Schwierig wird es in der dunklen Jahreszeit, wenn die Straßen und Wege zu den Grundstücken oder bis zum Briefkasten verschneit und vereist sind“, so Helga B., „aber, es ist auch eine schöne Zeit, wenn der frische Schnee gefallen ist und es knirscht bei jedem Schritt“:
Kurz vor vier morgens bringt der Zubringerdienst ein großes Paket Hersfelder Zeitungen. In etwas mehr als einer Stunde wird Helga B. die knapp 50 Zeitungen in die Briefkästen verteilt haben und kann sich noch mal für ein bis zwei Stunden aufs Ohr legen, wenn sie denn will, „was eigentlich genau genommen nicht vorkommt“.
Helga B. ist eine quirlige Frau und bereitet das Frühstück nach Ihrem Rundgang für sich und ihrem Mann zu. Sie betont aber, „als Allerstes werden die Hühner und Katzen versorgt und erst danach der Mann“. Sie lacht und ergänzt dabei „Jürgen liegt um diese Zeit noch im Bett“.
Seit 14 Jahren macht ihr das Verteilen der Zeitung Spaß und das Bewegen ist ohnehin etwas Gesundes für Körper und Geist.

Das ganze Jahr über, wenn Helga B. so früh auf den Beinen ist, genießt sie die Ruhe beim Zeitungsaustragen und manchmal findet sie noch etwas Zeit für die romantischen Sonnenaufgänge, wenn sie dabei in Richtung Landecker Berg schaut.
In dieser morgendlichen Stunde kommt auch mal ein Gassigeher oder gelegentlich ein Jogger vorbei. Für etwas Unterhaltung ist zwischendurch gesorgt, besonders an den Tagen, wo der Müll herausgestellt wird.
Ab und zu sind in der Frühe Rehe oder Hasen an den angrenzenden Wiesen und Äcker zu sehen. Helga B. ist also nicht allein beim morgendlichen Verteilen der Zeitung in Hilmes.
Ans Aufhören denkt Helga B. noch lange nicht. „Das Austragen der Zeitung im Bergdorf Hilmes ist eine Abwechslung in ihrem Alltag, macht Spaß und hält mich fit“.



Verdächtige Gestalten durchsuchen den Ort Hilmes.

Schenklengsfeld-Hilmes. Die Lage des kleinen Dorfes, das zur Gemeinde Schenklengsfeld gehört, ist wohl für einige Zeitgenossen nicht nur in der Nacht interessant. Am Tag fahren manchmal Sprinter als sogenannte Schrottsammler durch den Ort und das wiederholt sich wöchentlich. Selbst das Hinweisschild „Durchfahrt Verboten“ wegen der existierenden Baustelle scheint die Fahrer nicht zu interessieren.

Da kommt einem der Gedanke auf, hier wird nachgeschaut, wer die Rollläden unten hat oder ob jemand zu sehen ist. Auch das Offenstehenlassen einer Garage oder eines Zugangs bringt schließlich interessante Einblicke für die Schnüffler.

Der Verdacht erhärtet sich, wenn in der Nacht um 2 Uhr einer mit Taschenlampe durch einen Garten schleicht und der Besitzer im Haus nichts bemerkt. Oder auch wie kürzlich beobachtet, 3 Frauen mit eindeutig ausländischem Akzent gegen Mitternacht aus einem Fahrzeug aussteigen und sich unterhalten. Nach dem Öffnen eines Fensters aber überhastet wieder einstiegen und sehr schnell davon fahren.
Beobachtungen, die einen nachdenklich stimmen. Hat ein Dorf so viel zu bieten? Anscheinend ja, denn einige Grundstücke sind von allen Seiten leicht erreichbar und so findet man auch mal Gegenstände, die leichtsinnig im Garten oder auf der Terrasse zurückgelassen wurden.
So ist ein gekipptes Fenster geradezu eine Einladung für einen illegalen Zugang ins Haus und da findet man noch mehr Gegenstände. Es gibt aber auch Hausbesitzer die den Schlüsselbund außen stecken lassen, was für ein Leichtsinn und was für eine Freude für den Einbrecher.
Was viele nicht wissen, Gaunerzinken (Geheimzeichen) sind heimtückisch. Diese werden mit einem besonderen Wachsstift aufgetragen. Bei Tageslicht sind die Zeichen nicht zu sehen, bei Dunkelheit wunderbar, wenn man eine Taschenlampe darauf richtet.

Wachsam bleiben verdächtige Personen beobachten und wenn notwendig der Polizei unter 110 melden. Um das Eigentum zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten, die nicht viel kosten und nebenbei viel Ärger ersparen, damit wir alle in der Nacht ruhiger schlafen können.

Hier einige Fotos mit Beispielen (Beschreibung in der Vergrößerung)

Manchmal genügt ein Schraubendreher

 

Zusätzliche Sperre an einer Türe

 

Überwachungskamera mit Alarmfunktion

 

Gaunerzinken (Gemeinzeichen)




Herbst im Sommer 2021

Hilmes. Es ist ein mystischer Morgen in unserem kleinen Bergdorf am Rande des Landecker-Berges. Als wenn über Nacht der Nebel-Geist über die Felder zog und uns den Vorgeschmack seines Tuns hinterlassen hat. Der Regen trug das Übrige dazu bei. "Schaut her ihr Menschenkinder ich bin schneller da als ihr denkt", sagt der Nebel-Geist und zeigt uns wie stark die Natur ist. Auch der Sommer kann ein "kleiner" Herbst sein, zumindest zur frühen Stunde.
Hier einige Eindrücke

Verwelkt sind ein Teil der Rosen


Morgendunst über dem Landecker-Amt


Die ersten Herbstspinnen?


Nass und regnerisch, so zeigte sich der Acker


Mystisch in der Ferne die Bäume


Dieser Sommer war für Rosen nicht gut